Zwei Jahre Arbeitskreis Faires Pauluskolleg

27. Jan. 2017 | Kurz berichtet

Zwei Jahre AK Faires Pauluskolleg, wir schauen zurück.



Januar 2015: Die Flursprecherrunde des Pauluskollegs beschließt, sich am Projekt „Faire Gemeinde“ im Erzbistum Paderborn zu beteiligen.



Januar 2016: Das Pauluskolleg erhält die Auszeichnung „Faire Einrichtung“.



Januar 2017: Wir blicken zurück auf zwei Jahre AK Faires Pauluskolleg, auf zwei Jahre Einsatz für mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit, auf zwei Jahre Umstellungen im Pauluskolleg…



Auf dem Weg der vergangenen zwei Jahre haben wir einen AK für das Projekt „Faires Pauluskolleg“ gegründet und haben einige Veränderungen im Haus vorgenommen: die Umstellung der Büromaterialien auf nachhaltige Artikel, den Austausch der Lampen und Glühbirnen, die Einführung von fair gehandeltem Kaffee und den Kauf von fairen Getränken aus der Region. Wir hielten an den Essenslieferungen aus dem Haus Maria Immaculata fest, die biologisch und regional sind, und bemühen uns darum, nur so viel Essen zu bestellen, wie tatsächlich benötigt wird.


Der AK versuchte außerdem auf verschiedene Weisen, auch außerhalb der Umstellungen des Hauses Studierende auf das Thema der Nachhaltigkeit aufmerksam zu machen. Dazu baute unser Hausmeister Reinhard Glahe einen Bauchladen, den wir mit allerlei fairen Köstlichkeiten – einer fair-führerischen Vielfalt – befüllten und mit dem wir uns aufmachten, um wöchentlich in der KatHO und bei besonderen Veranstaltungen des AStA und des Pauluskollegs präsent zu sein, Werbung für fair gehandelte Produkte zu machen und so über Nachhaltigkeit und Fair Trade ins Gespräch zu kommen. Man konnte uns bei Fußballturnieren, AStA-Sommerfestivals, KatHO-Partys und vielem mehr finden.


Außerdem veranstalteten wir zwei Tauschbörsen und zwei Faire Patronatsfestes des Pauluskollegs. Die Tauschbörsen sollten kurz vor dem Umzug aus dem Pauluskolleg in WGs oder nach dem Studienabschluss dazu dienen, gut erhaltene, aber nicht mehr benötigte Kleidung, Schmuckstücke, Dekoartikel und ähnliches nicht wegwerfen zu müssen, sondern zu tauschen mit jemandem, der sich so nichts neues kaufen musste. Wir setzten so ein Zeichen gegen übertriebenen Konsum und eine Wegwerfmentalität und zeigten, dass vieles wiederverwertbar und recyclebar ist.


Bei den Fairen Patronatsfesten boten wir leckere Cocktails aus fairen und ökologischen Zutaten an. Außerdem wendeten wir uns – schon bevor große Supermarktketten damit Werbung machten – gegen Einkaufstüten aus Plastik und zeigten mit Jutebeuteln zum Selbstgestalten eine kreative, spaßige und gute Alternative auf. Mit einem Flashmob wollten wir darauf aufmerksam machen, was hinter Billigprodukten steckt, sodass jeder sich fragen kann: Schaue ich auch dahinter?


Mit den neuen Semestern wuchs der AK beträchtlich an, sodass wir nun weitere und größere Projekte in Angriff nehmen können. Dazu gehört mit besonderer Bedeutung die Bildung für Nachhaltigkeit, der wir im kommenden Semester nachgehen wollen – unter anderem mit Filmabenden zum Thema, aber auch mit Infos und Tipps zu Möglichkeiten des nachhaltigen Handelns.


Wir freuen uns über die Erfahrungen und Errungenschaften der vergangenen zwei Jahre und hoffen, dass wir in den kommenden zwei und mehr Jahren noch einiges bewirken können – für ein höheres Bewusstsein und mehr Nachhaltigkeit bei den zukünftigen pastoralen Mitarbeitenden. So schließen wir uns Franziskus an (sowohl dem Papst als auch dem Heiligen) mit den Worten „Laudato si!“


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