Fazenda da Esperança – Hof der Hoffnung – Hoffnung auf den Beginn eines neuen Lebens. Dafür leben, arbeiten und beten die neun Männer auf der Fazenda Gut Hange bei Freren. Drogen- und alkoholabhängige junge Männer finden in der Gemeinschaft ihren Weg aus der Sucht in ein neues, selbst bestimmtes Leben. Vom 19. bis 22. März 2018 lernten 25 Studierende des ersten Semesters mit Direktorin Benedetta Michelini und Referentin Anna Mühlberger die Rekuperanten und Bewohner mit ihren Lebensgeschichten kennen. Sieben Studierende der Semestergemeinschaft waren erkrankt und konnten daher an der Semesterfahrt nicht teilnehmen. Im Anschluss an das Frühstück beginnt die Hofgemeinschaft den Tag mit dem Rosenkranzgebet und Lesen des Tagesevangeliums. Gemeinsam wird besprochen, welche Bedeutung der Text für den Tag konkret haben soll. Mit einer Losung gehen die Männer durch den Tag: „Im Kleinen treu sein“ (nach Joh 8, 21-30) und „Im Wort Jesu bleiben“ (nach Joh 8, 31-42) waren zwei der zentralen Botschaften dieser Tage. Bei Stall-, Küchen- und Gartenarbeit, im Zusammenleben und in persönlichen Gedanken werden diese Worte über den Tag konkretisiert. „Es ist nicht immer leicht in einer Gemeinschaft zusammenzuleben“, erzählen die Männer. „Doch letztlich verstehen wir den Anderen in seiner Situation, weil wir selbst Ähnliches erlebt haben und können so zu Hoffnungsträgern füreinander werden, einander spüren lassen, was es heißt, zu verzeihen. Einander Halt, Vertrauen und Zuversicht schenken. So wollen wir Jesus nachfolgen und immer wieder neu Menschen mit Suchtproblematiken aufnehmen und auf dem Weg in ein neues Leben begleiten. Hoffnung schenken, darauf kommt es an!“
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